{"id":1113,"date":"2019-12-05T11:59:00","date_gmt":"2019-12-05T10:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/andreaswolf.net\/?page_id=1113"},"modified":"2022-02-05T13:39:54","modified_gmt":"2022-02-05T12:39:54","slug":"text","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/text\/","title":{"rendered":"text"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><div data-title=\"\" class=\"nor-vc-row-container vc_row wpb_row vc_row-fluid\"  ><div class=\"container\"><div class=\"nor-row\"><div class=\"sixteen columns nor-12\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-8\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p>Zum Lesen bitte auf die \u00dcberschriften klicken<\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<div class=\"vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_separator_no_text vc_sep_color_grey vc_custom_1458375152348 wpb_content_element  vc_custom_1458375152348 wpb_content_element\" ><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_l\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_r\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span>\n<\/div><div id=\"1458334477983-26e919cc-8480\" class=\"vc_do_toggle vc_toggle vc_toggle_simple vc_toggle_color_default  vc_toggle_size_md vc_custom_1575715632583\"><div class=\"vc_toggle_title\"><h4>Rede von Dr. Martin Stather anl\u00e4sslich der Ausstellungser\u00f6ffnung in der Stadtgalerie Mannheim, 7. Mai 2008<\/h4><i class=\"vc_toggle_icon\"><\/i><\/div><div class=\"vc_toggle_content\"><h3>Non objective paintings<\/h3>\n<hr \/>\n<p>Leinwand oder Papier bilden das Geschehen der Malerei vor dem Betrachter ab. Als Fixpunkte in einer Reihe von Reflektionen \u00fcber Mittel und Ausdruck besitzen Werke der Kunst eine Art objekthafte Statik, setzen sie Eckpunkte im Flu\u00df geistiger Auseinandersetzung. Als Produkt dieser Auseinandersetzung destilliert das Werk Gedanken und vermittelt gleichzeitig den Vorgang der Entstehung, manchmal nachvollziehbar, manchmal nicht. Das jeweils gew\u00e4hlte Format steckt Grenzen ab, die gedanklich \u00fcberschritten werden. Andreas Wolf schafft eine Malerei, die dem Flu\u00df der Gedanken folgt, mit kalkuliertem Zufall arbeitet: Farbe, Fl\u00e4chen und grafisch-lineare Elemente bilden eine fein verkn\u00fcpfte Komposition, die nach und nach prozesshaft entsteht. Fl\u00e4chen, die den Pinselduktus sehen lassen und glatte, monochrome Farbfl\u00e4chen bilden ein fein gewebtes Geflecht von Malerei, die keine gegenst\u00e4ndliche Abbildung sucht. Zufall, Unbewu\u00dftes und bewu\u00dft Gesteuertes verbinden sich in Wolfs Malerei zu einem Bildteppich, der keine Tiefe und dreidimensionale Raumerfahrung abbildet, sehr wohl sich aber in verwobenen Schichten auf dem Malgrund ereignet. Wie Farbinseln verteilen sich Farbe und Linie auf der Leinwand, suchen die Verbindung zueinander und bilden ein unaufl\u00f6sbares Ganzes.<\/p>\n<p>Die Kompositionen entstehen dabei im Proze\u00df des Malens, sind nur im Ansatz vorgedacht und spontan dem Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und der Imagination des Malers unterworfen. Anders bei den kleinen Arbeiten und Arbeiten auf Papier, die alle mit Bleistift vorgezeichnet und kompositorisch durchgeplant sind. Die Bilder entwickeln beim Malakt trotz ihrer verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Kleinteiligkeit eine gewisse Opulenz, die das Bildformat zu sprengen scheint. Das scheint jedoch nur so, denn schlie\u00dflich ist das gew\u00e4hlte Bildformat bewu\u00dft begrenzt und die Komposition nimmt R\u00fccksicht darauf.<\/p>\n<p>Wir sehen Arbeiten aus den letzten vier Jahren, die deutlich machen, da\u00df hier Malerei geschieht, die dem gleichen Impuls, jedoch unterschiedlichen Herangehensweisen folgt. Die \u00e4lteren Arbeiten halten die Farbvaleurs im Gro\u00dfen und Ganzen auf der gesamten Malfl\u00e4che und leben von starken Komplement\u00e4rkontrasten. Die Vielschichtigkeit der Malerei erschlie\u00dft sich dabei erst im Nachvollziehen der Arbeit. Gerade die neueren Arbeiten zeigen eine Hinwendung zu weniger opulenter Formenvielfalt und zu weniger daf\u00fcr aber deutlicheren Farbkontrasten unter Einbeziehung von einzelnen Leuchtfarben. Auch das Wei\u00df des Malgrundes wird st\u00e4rker als Formelement ins Bild einbezogen und zus\u00e4tzlich als Farbe genutzt. Aufrisse, Verschiebungen und Gitterstrukturen verselbst\u00e4ndigen sich st\u00e4rker \u2013 die Komposition gewinnt an Luft, an Klarheit und an einem diffizileren Gleichgewicht. Das gro\u00dfe Glasbild behauptet sich gegen die beinahe sakrale Glaskunst der 50er Jahre hier in den sch\u00f6nen R\u00e4umen der Stadtgalerie im Rathaus besonders gut. Die Transparenz der beiden Bilder, die man beim Umrunden gegeneinander setzen kann, beherrschen den Raum m\u00fchelos. Man w\u00fcrde sich w\u00fcnschen, da\u00df in naher Zukunft ein Ort f\u00fcr die Stadtgalerie gefunden wird, der mit den Ambitionen der Stadtspitze, Kulturhauptstadt zu werden, korrespondiert. Wolfs Bildwelt folgt ihren eigenen Gesetzen und hat auf den Betrachter die beunruhigende Wirkung einer Urwaldexpedition, bei der man nicht vorhersehen kann, was im n\u00e4chsten Augenblick geschehen wird. Eine wunderbare Malerei aus flie\u00dfender Bewegung und abrupter Ver\u00e4nderung lassen den Proze\u00df des Malens als ein Ineinandergreifen verschiedenster, teils widerspr\u00fcchlicher Ans\u00e4tze und Denkbarkeiten transparent werden.<\/p>\n<p>Auf den Erfahrungen der Moderne fu\u00dfend, ist sich Andreas Wolfs Malerei der Kunstgeschichte, zumal des 20. Jahrhunderts, sehr bewu\u00dft. Gerade deshalb jedoch beharrt sie eigensinnig auf einer Eigenst\u00e4ndigkeit des Ausdrucks und ist vor allen Dingen dem Sehen und Denken verpflichtet, das seine eigenen Wege geht. Wolfs Arbeiten behaupten sich in ihrer spielerisch-programmatischen Entwicklung und Darlegung grafischer und malerischer Grundelemente. Ungegenst\u00e4ndliche Malerei at its best \u2013 sonst nichts.<\/p>\n<p><em>Martin Stather<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_separator_no_text vc_sep_color_grey vc_custom_1458375152348 wpb_content_element  vc_custom_1458375152348 wpb_content_element\" ><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_l\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_r\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span>\n<\/div><div id=\"1458377592233-84013828-7c4e\" class=\"vc_do_toggle vc_toggle vc_toggle_simple vc_toggle_color_default  vc_toggle_size_md vc_custom_1644064791043\"><div class=\"vc_toggle_title\"><h4>Space and Relations | Dr. Anna E. Wilkens<\/h4><i class=\"vc_toggle_icon\"><\/i><\/div><div class=\"vc_toggle_content\"><h3>Andreas Wolf\u2019s non-representational paintings<\/h3>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/andreaswolf.net\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ungegenstaendliche-Malerei-anna-e-wilkens.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download lange Version des Textes (PDF)<\/a><\/p>\n<p>Some thoughts on why and how non-representational painting is important and in what way it may make a significant contribution to our lives. <br>\n<br>\nThe difference between visual art and other emanations of cultural life may be its constitutive mind-body duality. Objects of art are there to be perceived with our senses, yet also act on the minds of those who contemplate or create or participate in them; this being their ideal aspect.\nAssuming that a painting has a meaning, it follows that it is either an aggregation of intelligible signs or forms such a sign in its entirety.<br><br>\n\nHowever, the non-representational painting is not about legible signs at all \u2013 lest it would not be non-representational but, at best, abstract (understood as implying something concrete as the basis of an abstraction or condensation). The meaning of a non-representational painting is located beyond a statement compounded of signs; the painting is not a combination of visual symbols that may be (re-)translated into language to reveal a purpose, tell a story, purport a philosophical truth, yet the painting itself is that truth.<br><br>\n\nThis truth is the relationality without which no painting \u2013 this, incidentally, is true even for representational, figurative or abstract paintings \u2013 can exist, without which it is not a painting. Conversely: That which exists in every painting is the relation of each single element to all other components, that in their interplay form the painting, are the painting. You have to imagine that we do not start out with a heap of component parts to be coaxed into engaging in various relations; without the relations, the in-between, that which is between all the colours, lines and planes, the painting could not, would not be; the relationality, the mesh of connections, is not the painting\u2019s conditio sine qua non, but its conditio per quam.\nThe painting transcends two-dimensionality. Firstly, plane becomes space through superimposed layers of paint. Depending on the painting, this is more or less evident \u2013 there are instances in which the material characteristics of the paint form an essential component of the impact. Secondly, the arrangement of the coloured areas creates a spatial effect. Thirdly, a painting has and is part of a spatio-temporal environment. Still, while a painting may be subjected to temporal processes such as those of creation and reception, it remains a thing.<br><br>\n\nA painting therefore, being situated in space, is always embedded into a context, however its nature, the painting enters into a relation, a dialogue with this context and transcends, grows beyond the boundaries of its \u2013 real or imaginary \u2013 frame. It extends into space, and those looking at it are gathered into its sphere, thus in a sense becoming part of the painting and its relationality.\n\nSimilar principles of extension, or rather: of being extended, of being receptive to and meshed with an environment apply to the process of creation; for a work of art is always a collective event, because its creators as well as those who come to look at it are part of a community of humans, have grown up in it, have been moulded by it.\n\nThis moulding is in its essence a process, unfinished, infinite. During the gestation of a painting, the moulding is a two-way process. The creation and reception of painting is essentially conditional upon an environment as well as performative, changing itself and the environment in its actualisation.\n\nAn artefact, a painting is an object that springs from a process that is far more comprehensive than simply the act of painting; the painting itself is an object undergoing and participating in a process, the process of communication between the picture, its surroundings, and its viewers and thus, if indirectly, between the entire worlds of painter and viewer.<br><br>\n\nIn conclusion: Non-representational painting, while certainly not one of life\u2019s basic necessities, yet occupies an elevated position in the realm of cultural manifestations. There, it is irreplacable, since no other practice is equally equipped to manifest the relationality of the particular object, its manifold interconnections with a plenitude of diversity. It is precisely through the non-symbolic nature of its colours, lines, planes and structures that non-representational painting is removed from conceptuality, thus making space for the Non-identical (Adorno), for the manifold and for the fact that any multitude is of necessity interconnected through relations.\n\nAnna E. Wilkens.<\/p>\n<p>Was Kunst \u00fcberhaupt von anderen Formen kulturellen Lebens unterscheidet, ist sicherlich eine f\u00fcr sie notwendige Verbindung von K\u00f6rper und Geist; Kunstgegenst\u00e4nde sind solche, die wahrgenommen werden k\u00f6nnen, also eine sinnliche Seite haben, und gleichzeitig auf den Geist der Rezipierenden oder Teilnehmenden oder Schaffenden wirken, also eine ideelle Seite haben. Wenn wir davon ausgehen, dass Bilder bedeutungsvoll sind, dann folgt daraus, dass ein Bild entweder aus intelligiblen Zeichen besteht oder in seiner Gesamtheit ein solches ist. Es geht im ungegenst\u00e4ndlichen Bild aber gerade nicht um lesbare Zeichen, sonst w\u00e4re es nicht ungegenst\u00e4ndlich, sondern allenfalls abstrakt. Die Bedeutung des ungegenst\u00e4ndlichen Bildes liegt jenseits einer durch Zeichen gebildeten Aussage, es ist nicht ein Satz von Zeichen, der eine Aussage bilden w\u00fcrde, eine Geschichte oder eine sprachlich vermittelbare etwa philosophische Wahrheit, die aus Bildmitteln in Sprache \u00fcbersetzt werden m\u00fcsste, sondern das ganze Bild ist diese Wahrheit. Diese Wahrheit ist die Relationalit\u00e4t, ohne die kein Bild auskommt \u2013 auch kein irgendwie abbildendes als gegenst\u00e4ndliches oder abstraktes, ohne die es gar kein Bild ist. Umgekehrt: Was in einem Bild immer enthalten ist, ist die Beziehung aller Elemente im Bild zu allen anderen, die erst in ihrem Zusammenwirken ein Bild ausmachen, das Bild sind. Das muss man sich so vorstellen, dass nicht erst alle Einzelelemente da sind, die dann in eine Beziehung zueinander treten, sondern ohne die Beziehung, das Zwischen, das zwischen allen Farben, Linien, Fl\u00e4chen Liegende ist das Bild gar nicht, die Relationalit\u00e4t, das Beziehungsgeflecht ist nicht eine conditio sine qua non, sondern die conditio per quam. Das Bild geht hierbei \u00fcber die Zweidimensionalit\u00e4t hinaus. Die Fl\u00e4che wird zum Raum zum einen durch das \u00dcbereinanderliegen der Farbschichten. Dies ist mehr oder weniger gut sichtbar auf verschiedenen Bildern; bei einigen jedoch ist die Materialit\u00e4t der Farbe selbst konstitutiv f\u00fcr die Bildwirkung. Zum anderen entsteht durch die Anordnung der Farbfl\u00e4chen Raumwirkung. Drittens steht (h\u00e4ngt) das gemalte Bild in einem r\u00e4umlichen Kontext. Allerdings ist das Bild nur mittelbar in der Zeit, es hat zwar Teil an zeitlichen Abl\u00e4ufen \u2013 des Schaffens und der Rezeption \u2013 ist aber doch Gegenstand. Bilder haben also immer einen Kontext, weil sie sich im Raum befinden, wie auch immer dieser Kontext aussehen mag, das Bild geht eine Beziehung zu ihm ein, es ist also mehr als nur das innerhalb des tats\u00e4chlichen oder gedachten Rahmens sich Befindende. Es breitet sich im Raum aus. Alle Betrachtenden werden so zu einem Teil des Kontextes des Bildes, geraten in die Einflusssph\u00e4re des Bildes und werden so gewisserma\u00dfen selbst Teil des Bildes und seiner Relationalit\u00e4t. F\u00fcr den Schaffensprozess gelten \u00e4hnliche Prinzipien der Ausweitung, oder besser: des Ausgebreitetseins, der \u00d6ffnung in die Umgebung hinein, denn ein Kunstwerk ist immer ein kollektives Ereignis, indem sich sowohl die Kunstschaffenden wie auch die Betrachtenden in einer Gemeinschaft von Menschen befinden, in ihr aufgewachsen, von ihr gepr\u00e4gt sind. Diese Pr\u00e4gung ist prozesshaft und unabgeschlossen, unendlich also. Auch w\u00e4hrend des Malens wirkt diese Pr\u00e4gung nicht nur, sondern sie erfolgt. Alles Bildererschaffen und -rezipieren ist immer sowohl bedingt als auch performativ, also in seiner Aktualisierung sich und die Umgebung ver\u00e4ndernd. Ein Kunstwerk, ein Bild, ist ein Gegenstand, das aus einem Prozess entspringt, der viel mehr einbezieht als nur das Malen; als gemaltes ist das Bild ein Gegenstand, der sich ebenfalls in einem Prozess befindet, dem des Rezipierens und dem der Kommunikation zwischen Bild und umgebendem Raum und Betrachtenden, und so, indirekt allerdings, zwischen der gesamten Welt der Malerin und der gesamten Welt der Betrachterin.<\/p>\n<p>Zum Abschluss: ungegenst\u00e4ndliche Malerei ist sicherlich nicht notwendig zur Lebenserhaltung, nimmt aber innerhalb kultureller Erscheinungen einen herausragenden Platz ein; dort ist sie unersetzlich, weil keine andere Praktik in gleicher Weise die Relationalit\u00e4t des Partikularen, das Verbundensein in der Vielheit des Verschiedenen zeigen und sein kann. Gerade durch das Nicht-Zeichenhafte der Farben, Linien, Fl\u00e4chen, Strukturen ist die ungegenst\u00e4ndliche Malerei entfernt vom Begrifflichen und hat so Raum f\u00fcr das Nichtidentische, das Viele und f\u00fcr das Faktum, dass dieses Viele immer schon beziehungshaft verbunden ist.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_pos_align_center vc_separator_no_text vc_sep_color_grey vc_custom_1458375152348 wpb_content_element  vc_custom_1458375152348 wpb_content_element\" ><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_l\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_r\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span>\n<\/div><div id=\"1458334477902-048db6d7-6fee\" class=\"vc_do_toggle vc_toggle vc_toggle_simple vc_toggle_color_default  vc_toggle_size_md vc_custom_1575668576231\"><div class=\"vc_toggle_title\"><h4>Artist\u2019s Statement<\/h4><i class=\"vc_toggle_icon\"><\/i><\/div><div class=\"vc_toggle_content\"><p>The object of my non-representational work is developing complexly structured pictorial spaces. Every painting starts from a blank canvas; there is no preconceived idea, concept or strategy and there are no titles for the finished paintings. The starting point is the first colour patch, point or line, to which I then react with corresponding or contrasting patches, lines or points.\n\nIn painting I try to find that moment, in which openness and the definitive are balanced. Each and every single element of the picture should interact with all of the others. I try to set focal points or emphases, but these should never overpower the equilibrium of ambiguity. The painting is finished, if and when it resists an immediate comprehension, but offers at least one or a few different ways of perception or interpretation. For me it is interesting to note how I myself react to the picture\u2019s visual structures; somehow on a physical level, like intuition, and it\u2019s interesting to notice how paintings sometimes \u2018work\u2019 and sometimes don\u2019t.\n\nThe finished picture is a kind of chronicle of its own creation \u2013 an ongoing process which continues in the next painting, with the experience gained during development of the previous one.\n\nThe pictorial elements do not depict anything specific but instead represent the concept of process.\n\nThe overreaching idea of my paintings is the question: how human beings perceive abstract images and how orientation in complex pictorial structures functions.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-4\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div  class=\"wpb_widgetised_column wpb_content_element\">\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\n\t\t\t\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div data-title=\"\" class=\"nor-vc-row-container vc_row wpb_row vc_row-fluid\"  ><div class=\"container\"><div class=\"nor-row\"><div class=\"sixteen columns nor-12\"><div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">\n\t<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t<p><span style=\"font-size: 18px;\"><\/span><\/p>\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><!-- \/wp:post-content --><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Lesen bitte auf die \u00dcberschriften klicken Rede von Dr. Martin Stather anl\u00e4sslich der Ausstellungser\u00f6ffnung in der Stadtgalerie Mannheim, 7....","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1113","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Text - Andreas P. Wolf<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/text\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Text - Andreas P. Wolf\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/text\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Andreas P. Wolf\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-02-05T12:39:54+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Estimated reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"9 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/text\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/text\\\/\",\"name\":\"Text - Andreas P. Wolf\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2019-12-05T10:59:00+00:00\",\"dateModified\":\"2022-02-05T12:39:54+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/text\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-GB\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/text\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/text\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Text\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/\",\"name\":\"Andreas P. Wolf\",\"description\":\"Ungegenst\u00e4ndliche Malerei\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/5053ed57fcf1669109e387898bc08c05\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-GB\"},{\"@type\":[\"Person\",\"Organization\"],\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/5053ed57fcf1669109e387898bc08c05\",\"name\":\"Andreas Wolf\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-GB\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/02\\\/o.T.-G-12A.jpg\",\"url\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/02\\\/o.T.-G-12A.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/02\\\/o.T.-G-12A.jpg\",\"width\":600,\"height\":480,\"caption\":\"Andreas Wolf\"},\"logo\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/andreaswolf.net\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2020\\\/02\\\/o.T.-G-12A.jpg\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Text - Andreas P. Wolf","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/text\/","og_locale":"en_GB","og_type":"article","og_title":"Text - Andreas P. Wolf","og_url":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/text\/","og_site_name":"Andreas P. Wolf","article_modified_time":"2022-02-05T12:39:54+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Estimated reading time":"9 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/text\/","url":"https:\/\/andreaswolf.net\/text\/","name":"Text - Andreas P. Wolf","isPartOf":{"@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/#website"},"datePublished":"2019-12-05T10:59:00+00:00","dateModified":"2022-02-05T12:39:54+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/text\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-GB","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/andreaswolf.net\/text\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/text\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/andreaswolf.net\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Text"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/#website","url":"https:\/\/andreaswolf.net\/","name":"Andreas P. Wolf","description":"Non objective paintings","publisher":{"@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/#\/schema\/person\/5053ed57fcf1669109e387898bc08c05"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/andreaswolf.net\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-GB"},{"@type":["Person","Organization"],"@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/#\/schema\/person\/5053ed57fcf1669109e387898bc08c05","name":"Andreas Wolf","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-GB","@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/o.T.-G-12A.jpg","url":"https:\/\/andreaswolf.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/o.T.-G-12A.jpg","contentUrl":"https:\/\/andreaswolf.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/o.T.-G-12A.jpg","width":600,"height":480,"caption":"Andreas Wolf"},"logo":{"@id":"https:\/\/andreaswolf.net\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/o.T.-G-12A.jpg"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1113"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2313,"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1113\/revisions\/2313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/andreaswolf.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}